Ocean.Now!, Klare Kante Sylt, Bye Bye Plastik und der Insel Sylt Tourismus-Service sensibilisieren Verbraucher für den Meeresschutz durch weniger Mikroplastik

Auf Sylt steht ab dem 21.03.2022 das Thema Mikroplastik im Mittelpunkt. Diverse Veranstaltungen zu diesem wichtigen Thema rahmen die Mikroplastik-Ausstellung ein, die am 22.3.2022 um 17.30 in der Musikmuschel in Westerland eröffnet wird. Mit der Portraitserie “#INYOURFACE – 50 Strände, 50 Gesichter” bringt die Initiative Ocean Now! das Problem Mikroplastik in die Öffentlichkeit.

Auf der Promenade in Westerland werden großflächig Zitate der „In Your Face“-Porträts sichtbar sein, die die
Frage “Was bedeutet dir der Ozean?” beantworten. Au-ßerdem werden 17 Fahnen, die Gesichter von bekannten Persönlichkeiten wie Dieter Hallervorden, Luisa Neubauer, Uli Kunz oder Ranga Yogeshwar zeigen, die gesamte Portraitserie bildlich ankündigen, die sich Besucher in der Musikmuschel ansehen können.
Ein zentraler Punkt der Ausstellung ist, dass sie Besucher einlädt, ein 3-D-Selbstportrait digital mit einem
Instagram Filter aufzunehmen und dieses mit einem Aufruf für ein progressives Verbot von Mikroplastik in Kosmetik in den Sozialen Medien zu veröffentlichen. Dem Aspekt, die Verbindung zur Natur wieder herzustellen, können Besucher*innen außerdem in Veranstaltungen nachgehen. Das Programm bietet auch neben der Eröffnungsveranstaltung vielseitige Teilnahmemöglichkeiten, darunter einen “Yoga für den Ozean”-Kurs, mehrere Beach Clean ups und ein Themenabend „Nachhaltig leben“ in der ÖkoFairgemeinde Westerland. Ein Programmüberblick gibt es hier auf der Seite www.byebyeplastik.com unter Veranstaltungen.

Die Ausstellung ist in Kollaboration zwischen „Ocean.Now!“ Und „Klare Kante Sylt“, „Bye Bye Plastik“ und „Insel Sylt Tourismus-Service“ auf die Insel gekommen. Mikroplastik ist eine zunehmende Gefahr für die Meere und uns Menschen. Als Mikroplastik wird im Wesentlichen jede Art von winzigen, festen Kunststoffpartikeln unter 5 mm³ bezeichnet, die als Abfall in Ozeanen und anderen Gewässern vorkommen. Verursacher sind zum einen größere Kunststoffteile, die im Laufe der Zeit in kleine Stücke zerfallen oder Peeling-Plastikpartikel sowie „synthetische Polymere“ der Kosmetik- und Reinigungsindustrie die als Bindemittel, Filmbildner und Füllmittel in Duschgelen, Shampoos, Reinigungsmitteln und dekorativer Kosmetik verwendet werden und durch das Abwasser in die Flüsse und Meere gelangen.

Mehr Infos unter https://ocean-now.org/de/presse/

Mikroplastik am Sylter Strand