Der Smiley

Bye Bye Plastik  verteilt sogenannte Bye Bye Plastik -„Smileys“ an Unternehmen wie Cafés, Imbisse, Hotels, Geschäfte, aber auch an Kindergärten, Schulen und Institutionen, die sich entscheiden, auf Einwegplastik wie z.B. Plastikbecher, Plastikdeckel, Plastikbesteck, Plastiktüten, Plastikflaschen mit Einwegpfand, To-Go-Verpackungen wie für Sandwiches oder Salat, aber auch kleine Portionspackungen wie für Sahne oder Ketchup zu verzichten.

Seit unserer Gründung im Herbst 2018 haben wir viel geschafft – in den Köpfen und in den Herzen!

Und das erste Etappenziel ist erreicht:

Seit dem 03.Juli 2021 ist die HERSTELLUNG von diesen Einweg-Plastik-Produktem EU-weit verboten:

Plastik-Einweggeschirr inkl. Rührstäbchen für den Kaffee
Plastik-Einwegbesteck
Plastik-Strohhalme
Plastik-Wattestäbchen
Plastik-Ballonhalter

Wegwerfteller-  oder Becher aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen sind ebenfalls verboten .

Daher haben wir unsere Kriterien zur Vergabe unseres Smileys überarbeitet und beziehen in der nächsten Aktions-Stufe noch gezielter Kriterien wie Mehrweg, Refill und Unverpackt in das Projekt ein.

Unsere 7 Ziele für eine Zukunft der Ozeane

  1. Weniger Plastik-Verpackungsmüll
  2. Mehrweg und Refill statt Einweg
  3. Re-Use statt Wegwerfen
  4. Weniger Mikroplastik
  5. Leitungswasser statt Plastikflaschen
  6. Plastiktüten & Luftballons adé
  7. Zigarettenkippen in den Müll

Unternehmen, Kommunen und Touristiker, die offizielle Partner von Bye Bye Plastik werden und einen Smiley erwerben wollen, verschreiben/verpflichten sich zu diesen gemeinsamen Zielen.

Unsere konkreten Kriterien für eine Smiley-Vergabe

NEIN zu plastikbeschichtete Pappbechern
& (Bio-) Plastikdeckeln

Lasse deine Kunden*innen aus Glas und Porzellanbechern trinken oder wähle Alternativen wie Mehrwegbecher (z.B. ReCup) gegen Pfand. Verzichte auf Bioplastik-Deckel, die genauso schädlich für die Umwelt sind und biete stattdessen Mehrwegbecher mit Deckel an.

NEIN zu (Bio-) Plastik To-Go-Verpackungen

Verzichte auf (Bio-) Plastikverpackungen für Sandwiches oder Salat. Aber auch auf kleine Butter-, Milch-, Marmeladenverpackungen und ähnliches. Sei es beim Frühstücksbuffet, beim Servieren von Gerichten, in der Kantine oder bei Veranstaltungen und Festen.

NEIN zu Plastiktüten

Benutze wiederverwendbare Taschen. Für loses Obst und Gemüse gibt es spezielle Beutel zum Wiederverwenden. Auch Papptüren sind keine Alternative, Re-Use ist der Weg! Schaffe Anreize, damit deine Kunden ihre Taschen mitbringen oder auf eine Tüte freiwillig verzichten (z.B. mit jeder verzichteten Tüte spendest du 30 Cent an Bye Bye Plastik!)

NEIN zu Einwegplastikflaschen

Verzichte komplett auf den Einkauf und Verkauf von Einweg-Plastikflaschen! Und auch Mehrwegplastikflaschen sind keine gute Wahl! Weder für die Umwelt noch für deine Gesundheit. Trinke aus Mehrweg-Glasflaschen oder bevorzuge frisches, gutes Leitungswasser!

NEIN zu Plastik-Giveaways wie Luftballons, Lollies, Bonbons in Plastik, Spielzeug u.ä.

Luftballons und in Plastik eingepackte Lollies und Bonbons sind Give aways von gestern! Werde kreativ und wähle etwas Unverpacktes oder verschenke deine Haltung für weniger Plastikmüll!

NEIN zu Zigarettenkippen

Bis zu 4.000 schädliche Stoffe sind in einer Zigarettenkippe zu finden und eine einzige Kippe verseucht bis zu 60 Liter sauberes Wasser. Fordere deine Gäste und Besucher zum Entsorgen ihrer Kippen in Behältern auf, mit Schildern, Aschenbechern und Kampagnen.

JA zu Mehrweg und Refill

Bevorzuge Mehrweg und Refill gegenüber Einweg: Bei Verpackungen, Reinigungsmitteln, Außer Haus-Verkauf, Getränken und allen Waren oder Angeboten, die du deinem Kunden machst. Es muss nicht alles jetzt schon perfekt sein, der Weg ist das Ziel!

JA zu RE-USE statt Wegwerfen

Denke in Lebenszirkeln! Was kannst du wiederverwerten? Was kannst du auf Secondhand-Börsen anschaffen, statt neu zu kaufen? Was verschenkst du an andere oder stiftest es zum Weitergebrauch, statt es Wegzuschmeißen?

JA zu weniger Mikroplastik

Mikroplastik steckt in Textilien, Körperpflege, Kosmetik und Reinigungsmitteln. Und es landet ungefiltert durch den Abfluss in den Flüssen und Meeren. Wähle Produkte ohne Mikroplastik und gehe bewusst mit deinen Kaufentscheidungen um, sowohl in Küche, Bad und Kleidung.

JA zu Leitungswasser

Fordere mit deinen Möglichkeiten zum Trinken von Leitungswasser auf, serviere zum Beispiel Leitungswasser in Karaffen zu einem günstigeren Preis oder gratis. Sei offen für das Befüllen von mitgebrachten Trinkbehältern.