Unsere Vision

Wir alle fangen dort an, wo wir am meisten tun können:

...bei unserem eigenen Verbrauch, unserem Einkauf, bei unseren eigenen Gewohnheiten

...bei all dem, was wir selbst tun können, um zu verhindern, dass die Natur und die Meere im Plastikmüll ersticken.

Wir fangen in unserem Alltag an, wo wir selber konkret handeln können.

“Bye Bye Plastik” möchte Privatpersonen und Unternehmen dazu inspirieren:

...den Plastikverbrauch konkret und tagtäglich zu reduzieren.

...umzudenken und gute Ideen mit anderen zu teilen, so dass wir gemeinschaftlich ein Problem, das uns alle angeht, lösen können.

Gemeinsam versetzen wir Berge!

Für die Ozeane und Ihre Bewohner!

“Bye Bye Plastik” begann auf der dänischen Insel Bornholm …. Dort hat die deutsche Autorin (“Die Weisheit der Wale”) und Walforscherin Steffi Schroeter das Projekt im Herbst 2018 ins Leben gerufen.
Es war eine spontane Idee: “Ich habe Wale beobachtet, mich mit Walforschern in der ganzen Welt unterhalten und viel Wissen über die Bedrohung der Wale durch Plastikmüll angehäuft. Ich wollte mich nicht mehr ohnmächtig fühlen und auch bei mir vor Ort etwas Konkretes gegen die Bedrohung der Weltmeere und ihrer Bewohner durch den von uns Menschen geschaffenen Plastikwahnsinn tun”, beschreibt Steffi Schroeter ihre Start-Motivation. „Fast alle Seevögel haben mittlerweile Plastik im Magen, immer mehr Wale sterben einen elendigen Plastiktod und das ist erst der Anfang….“. Sie sah eine Reportage im WDR-Fernsehen über eine Frau in Penzance/England, die „Plastik-Zertifikate“ an Geschäfte, Cafés, Restaurants, Hotels und öffentliche Einrichtunge verteilt, die auf fünf verschiedenen Arten von Einweg-Plastik verzichten. Der Mut und die Entschlusskraft der Frau steckte an und Steffi beschloss, genau DAS so auf ihrer Insel Bornholm zu machen. Gesagt, getan! Am nächsten Tag gab es eine facebook-Seite, ein befreundeter Grafiker entwarf den Wal als Signalfigur des Projektes und die Inselbewohner reagierten mit überwältigendem Interesse auf das neu geborene Projekt “Bye Bye Plastik”.

Viele Geschäftsleute haben sich sofort angeschlossen und die “Bye Bye Plastik“- Zielsetzung wurde in die politische „Bright Green Island“-Strategie der Insel mit aufgenommen werden. Ein weiterer “Meilenstein” ist das dänische politische Volkstreffen “Folkemødet”, das jedes Jahr im Juni rund 150.000 Besucher auf die Insel zieht.

Zusammen mit ihrer Mitstreiterin Mette haben sie es geschafft, die Organisatoren an den Tisch zu holen und es sind für 2019 konkrete Schritte zur Plastikreduktion geplant und für 2021 soll endgültig auf ein Pfandystem umgestellt werden.
Die Begeisterung für das Projekt macht nicht an den Grenzen halt. Andere Frauen und Männer in Deutschland meldeten sich bei Steffi, weil sie auch so ein Projekt bei sich vor Ort starten wollten. Sie wollten auch konkret handeln und die Botschaft des Wals und des Projektes weitergeben.
Erst startete Mette “Bye Bye Plastik Bordesholm”, dann Harald “Bye Bye Plastik Brohmer Land”, gefolgt von Stefan mit “Bye Bye Plastik Niederrhein” und Simone mit “Bye Bye Plastik Mittelrhein und Westerwald”. Weitere Projekte wie “Bye Bye Unterfranken”,  „Bye Bye Plastik Korb….“ und „Bye Bye Plastik Sylt“ stehen in den Startlöchern…

Alle regionalen Projekte arbeiten nach dem gleichen Prinzip und mit dem Wal-Logo und Smiley als Botschaftsträger. Und alle werden von einer Person gestartet, die die Vision teilt und die Tatkraft hat, aktiv zu werden. Weder die Regionen noch die Entwicklung sind strategisch geplant, sondern alles wächst aus der Energie der Menschen, die mitmachen.
“Ich sehe den Wal schon als leuchtendes “Plastik Nein Danke”-Signal an unzähligen Türen und Toren der Städte und Gemeinden in Deutschland hängen”, so Stefan Vogt von “Bye Bye Plastik Niederrhein”.  “Wir sind  eine starke Bewegung und brauchen noch viele engagierte Mitstreiter/innen, die für eine plastikfreie Zukunft  kämpfen! Alles fängt mit einem Menschen an, der handelt und eine Veränderung in Gang setzt. Und gemeinsam können wir dann Berge versetzen!”