Gemeinsam für eine

plastikfreie Zukunft

 

 

 

Steffi Schroeter und Mette Curdt (v.l.), Bye Bye Plastik Bornholm

Das sind wir

Wir sind eine Initiative von Meeres-Enthusiasten, Oceanlovers und Menschen, die diese Welt zu einem besseren Ort machen und die Ozeane für unser aller Zukunft retten wollen.

Hoffnungslos optimistisch, leidenschaftlich engagiert und sympathisch hartnäckig und umtriebig:  Bye Bye Plastik ist eine Initiative, die von solch engagierten Erdenbürgern vorangetrieben wird. Die Idee entstand auf der dänischen Insel Bornholm, auf der die Autorin und Walforscherin Im Herzen, Steffi Schroeter, im Herbst 2018 nicht mehr tatenlos zusehen wollte, wie die Meere mit Plastikmüll verdrecken. Sie fühlte das Leid der Tausenden Giganten der Meere, der Millionen von Seevögeln und unzähligen Meeresbewohnern die jedes Jahr an unserem Wohlstandsmüll verenden.  
Sie lebte am Meer und konnte nicht mehr länger wegschauen, sondern musste aktiv werden. Am besten dort vor Ort, wo man lebt und etwas bewirken kann.

Gesagt, getan, so wurde der Wal zur Symbolfigur eines „Smileys“, der fortan an Unternehmen wie Geschäfte, Restaurants und Cafés, sowie auch kommunalen Einrichtungen und touristischen Betreibern vergeben werden sollte. Der Erfolg und die Treibkraft der Initiative sprach sich über die Grenzen hinweg herum und nach und nach meldeten sich Freiwillige aus unterschiedlichen Regionen, die Gleiches tun wollten: Vor Ort zur Einweg-Plastik-Reduktion aufrufen und inspirieren und Smileys als Anerkennung für den Kampf gegen die Plastikflut verteilen.

Mittlerweile sind wir eine Gemeinschaft von mehr als 11 Regionen, in der jede Frau/jeder Mann selbständig und eigeninitiativ sein eigenes Bye Bye Plastik-Projekt vorantreibt. Jeder in seinem/ihrem Tempo, jede/r in der ganz persönlichen Machart, die ihm/ihr am besten gefällt und am wenigsten Stress bereitet. Eine einheitliche Gestaltung des Logos/Smileys sowie gleiche Kriterien zur Vergabe des Smileys sind die Grundlagen der Aktivitäten in den jeweiligen Regionen. Steffi Schroeter betont immer wieder in Gesprächen mit „Neueinsteigern“, die in ihrer Region das Projekt aufbauen wollen, dass der „Hygge-Faktor obenan steht. „Unsere Initiative soll Spaß machen und nicht bierernst oder gar mit einem Optimalziel verfolgt werden. So verliert man schnell seine Energie und ein gutes Projekt stirbt dann bald. Bei uns gibt es weder Zielvorgaben, noch Kontrollmechanismen oder Effektivitätsprüfungen. Jede/t macht das, was er/sie kann und vermag und das ist genug. Und alle Aktiven sind/bin fest überzeugt, dass das gerade für freiwillige Arbeit das A&O ist: Vertrauen in die Antriebskraft und Engagement jedes Einzelnen aus sich heraus.

„In den letzten Jahren sind Bilder von toten Wal, deren Mägen voll von Plastikmüll waren, von der Meeresschildkröte mit einem Plastikstrohhalm im Nasenloch, von Delfinen, die in Plastik-Geisternetzen verenden und Seevögeln, die durch Plastik in ihren Gedärmen verhungern um die Welt gegangen. Das hat das Problem der Plastikflut auf den Weltmeeren zum Glück mehr in das Bewusstsein von uns Menschen gerückt. Denn es ist wichtig, dass wir anfangen, zu fühlen, wie groß und bedrohlich der Plastikmüll in den Meeren für uns ist.“, fasst Heike Werner von Bye Bye Plastik Sylt Ihren Beweggrund zusammen, sich so engagiert für das Projekt einzusetzen. Die Initiative auf Sylt hat 2021 den Umweltpreis der Halligen und Inseln gewonnen.

Nach diesem Motto melden sich nach und nach immer wieder neue Interessenten für weitere Regionen und Bye Bye Plastik wächst stetig. Unser Projekt ist eine eigenständige Initiative und wir sind seit Sommer 2021 unter dem Dach und durch die Unterstützung des Bundesverbandes Meeresmüll e.V. aktiv und können ab somit Spendengelder und Sponsorengelder für unsere Arbeit annehmen.

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